Augenarztpraxis Dr. med. Achmed Schmucker

Praxis

Sprechzeiten

Wir sind für Sie da!

Di.09.00 – 12.00 14.00 – 18.00
Do.09.00 – 12.00 13.00 – 16.00 n. V.

Privat- und Selbstzahlersprechstunde

Mi.09.00 – 12.00 13.00 – 16.00
Do.13.00 – 16.00
Fr.09.00 – 12.00 13.00 – 16.00

OP-Sprechstunde

Mo.08.00 – 12.00 n. V.13.00 – 18.00 n. V.

 

 

Telefonische Terminvereinbarung

Mo.09.00 – 12.00
Di.09.00 – 12.0014.00 – 18.00
Mi.09.00 – 12.00
Do.09.00 – 12.00 13.00 – 16.00
Fr.09.00 – 12.00

Termine

Bitte vereinbaren Sie einen Termin während unserer Sprechzeiten. Wir bemühen uns, die Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten, akute Notfälle werden schnellstmöglich behandelt. Wir bitten Sie um Verständnis, falls es dadurch einmal zu längeren Wartezeiten kommen sollte. 

Barrierefrei

Unsere Praxis und ­unser OP sind ­barrierefrei ­ein­gerichtet und somit auch für Rollstuhlfahrer ­geeignet. Im Gebäude befindet sich zudem ein Fahrstuhl.

Notfälle

Notfälle werden selbstverständlich sofort behandelt. Wir bitten Sie um Verständnis, falls es dadurch einmal zu längeren Wartezeiten kommen sollte.

Versichertenkarte/Krankenkassengebühr

Bitte bringen Sie zu jedem ersten Besuch im Quartal Ihre Versichertenkarte der Krankenkasse mit.

Bilder

Leistungen

Unsere Praxis bietet ein breites Behandlungsspektrum, das alle Bereiche der Augenheilkunde abdeckt.

Unser Leistungsspektrum

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere Leistungen, die wir für Sie und Ihre Augen bieten.

 

 

Kindersprechstunde

Augenärzte fordern: Jedes Kind sollte spätestens im Alter von 2 Jahren augenärztlich untersucht werden.

Ambulante Operationen

Freiheit durch eine lasergestützte Sehkorrektur: Millionen Menschen sind diesen Weg bereits gegangen und genießen es jeden Tag aufs Neue.

AMD-Vorsorge

Früherkennung der altersbedingten Makuladegeneration
Die Makuladegeneration gehört zu den häufigsten Ursachen für einen schweren Sehverlust im Alter.

Augen-Check

Der Mensch hat nur zwei Augen – optimale Vorsorge für jeden

Ästhetische Lidstraffung

Schon immer haben die Menschen den Augen eine ganz besondere Bedeutung beigemessen. Eine Lidstraffung erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen. Nur Sie können entscheiden, ob und in welchem Alter Sie sich diesem Eingriff unterziehen wollen.

Grüner Star

Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Erkrankung der Augen, deren Häufigkeit auf über 5% im höheren Alter steigt. Das Glaukom ist die häufigste Erblindungsursache in der westlichen Welt.

Katarakt

Katarakt ist eine Erkrankung, die meistens erst nach dem 60. Lebensjahr auftritt. Sie ist der häufigste Grund für schlechtes Sehen im Alter. 

Kontaktlinsen

Träumen Sie von einem Leben ohne Brille?

Lidchirurgie

Die Augenregion prägt wesentlich das Aussehen und das äußere Erscheinungsbild des Menschen.

Schlaganfallprophylaxe

In Deutschland erleiden jedes Jahr rund eine Viertelmillion Menschen einen Schlaganfall, viele von ihnen schon in jungen Jahren.

Trockene Augen

Wir nutzen eine neue Behandlungsmethode bei trockenen Augen.

Unser Leistungsspektrum

Selbstverständlich erhalten Sie bei uns alle augenärztlichen Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung. Dazu gehören u. a. die Diagnose und Behandlung aller Erkrankungen des Auges und der so genannten Anhangsorgane, wie Tränenapparat, Augenmuskeln, Bindehaut und Augenlider. Hinzu kommen die Prüfung der Sehschärfe, die Brillenglasbestimmung und Kontrolluntersuchungen, z. B. für Diabetiker und Hypertoniker. 

Vorsorge im Blick 

Viele Augenerkrankungen sind gut zu behandeln, wenn sie früh genug erkannt werden. Unsere Praxis ist ausgestattet mit modernsten Geräten. Daher können wir Ihnen viele verschiedene Untersuchungen auf dem neuesten Stand der Medizin ermöglichen. Ihr Vorteil: Mehr Sicherheit in der Früherkennung! 

Individuelle Leistungen 

Im Allgemeinen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die medizinisch notwendige Versorgung. Untersuchungen mittels modernster Geräte sind im Leistungskatalog aber oft nicht enthalten. Für die bestmögliche Versorgung Ihrer Augen sind diese erweiterten Untersuchungen jedoch sinnvoll. Deshalb bieten wir Ihnen in unserer Praxis sogenannte „Individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGel) aus Selbstzahlerbasis an. Das Honorar für diese privatärztlichen Leistungen klären wir selbstverständlich vor der Behandlung mit Ihnen ab. 

Qualitätsmanagement 

Um unsere Prozesse und Abläufe stetig zu verbessern, betreiben Qualitätsmanagement nach der DIN EN ISO 9001:2008 und dem Qualitätsmanagementverfahren „QEP – Qualität und Entwicklung in Praxen®.   

Unsere individuellen Leistungen im Überblick:

  • AMD-Vorsorge
  • Glaukom-Vorsorge
  • Amblyopie-Vorsorge
  • Kontaktlinsenanpassung
  • IOL-Master (präoperative Diagnostik vor einer Katarakt-OP)
  • Individuelle Augenvorsorge
  • Pachymetrie (Hornhautdickenmessung)
  • Vorsorge mit dem Heidelberg Retina Tomograph (HRT) III (z. B. Glaukom-Vorsorge)
  • Netzhaut-Vorsorge (u. a. mit dem Retina-Modul des HRT III)
  • Fundusfotographie (digitale Netzhautbilder zur Verlaufskontrolle)
  • Brillenglasbestimmung, auch Bildschirmarbeitsplatzbrillen und Schießbrillen
  • Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin A- und Hyaluronsäure-Injektionen, auch Gesichtsauffrischung mittels Laser (Cosmetic Skin Resurfacing)
  • Kosmetische Blepharoplastik (Lid-Chirurgie)
  • Refraktive Beratung (PRK, Lasek, Lasik)
  • Hornhaut-Topographie und Endothel-Mikroskopie (Messung der Hornhaut auf Unregelmäßigkeiten)
  • Pentacam Rotierende Kamera zur Analyse der gesamten Hornhaut, Vorderkammer und der Linse
  • Diverse medizinische Gutachten und Atteste:
    • Führerscheingutachten
    • Führerscheinattest
    • Sportbootgutachten, Fliegergutachten
    • Bildschirmarbeitsplatzuntersuchungen
    • Polizeigutachten 

Kindersprechstunde

Augenärzte fordern: Jedes Kind sollte spätestens im Alter von 2 Jahren augenärztlich untersucht werden.

Warum? 

Kinder lernen sehen, wie sie alles lernen: durch ständiges Üben. Dieses Seh-Training beginnt vom ersten Augenblick an. Der Zeitraum für diesen Lernprozess ist aber begrenzt und Versäumnisse lassen sich nur innerhalb der ersten Lebensjahre nachholen. Nur wenn beide Augen ein gleichermaßen scharfes Bild liefern, kann sich das beidäugige Sehen voll entwickeln. 

In den ersten Lebenswochen kann ein Kind seine Augen noch nicht koordinieren. Beobachten Sie zu diesem Zeitpunkt Fehlstellungen, ist das noch kein Grund zur Beunruhigung. Wenn ein Auge jedoch ständig von der Richtung abweicht, sollten Sie keine Zeit verlieren und schon beim geringsten Verdacht, dass mit den Augen ihres Kindes etwas nicht stimmt, einen Augenarzt zu Rate ziehen. 

Durch eine rechtzeitige Diagnosestellung und konsequente Behandlung z. B. mit einer Brille spätestens im zweiten oder dritten Lebensjahr können nicht mehr wiedergutzumachende Einbußen der Sehfähigkeit vermieden werden. Dies kann für den späteren Lebensweg, insbesondere bei der Berufswahl, von großer Bedeutung sein.     

Sind Sie wirklich sicher, dass Ihr Kind gut sieht? Auch wenn alles in Ordnung scheint, können Babys und Kleinkinder fehlsichtig sein. Mäßige und auch hohe Sehfehler führen nicht unbedingt zu auffälligem Verhalten im Alltag. Leider können auch die Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt meistens keinen Aufschluss über Sehschwächen geben, da dort die technischen Untersuchungsmöglichkeiten fehlen. 

Schielen ist nicht nur ein Schönheitsfehler! In Deutschland schielen rund zwei Millionen Menschen. Sie leiden aber nicht nur unter der äußerlich sichtbaren Abweichung der Augen, noch belastender wirken die damit verbundenen Sehstörungen. 

Damit wir den Raum um uns richtig wahrnehmen können, müssen beide Augen in dieselbe Richtung schauen. 

Schielen hat verhängnisvolle Folgen: Das Kind lernt nicht richtig beidäugig und dreidimensional zu sehen. Das schielende Auge ist nicht mehr aktiv und wird nach einiger Zeit sehschwach. 

Das muss aber nicht so sein! Auch hier gilt: je früher behandelt wird, desto höher der Erfolg. In unserer Sehschule behandelt unsere erfahrene und freundliche Orthoptistin Frau Stasch Schielstellungen und Sehschwächen der Augen.   

Mit dem Kind beim Augenarzt 

Im Rahmen einer augenärztlichen Untersuchung werden ein altersgerechter Sehtest durchgeführt, die Augen schmerzlos auf eventuelle Fehlsichtigkeiten überprüft und die verschiedenen Augenabschnitte auf eventuelle Krankheiten oder Fehlbildungen untersucht. 

Sollte das Kind eine Brille benötigen, ist das für die Eltern oft schlimmer als für das Kind selbst. Rund 30 % aller Kinder brauchen eine Brille und haben meist keine Probleme damit. Im Gegenteil, viele empfinden ihre Brille als Zeichen des Erwachsenwerdens und auch moderne Helden wie Harry Potter sind Brillenträger.

Kinderbrillen sind Sehhilfen und Therapie zugleich, darum wird ihre Wirkung von uns regelmäßig überprüft. Nehmen Sie deshalb bitte die Untersuchungstermine wahr, und wenden Sie sich sofort an uns, wenn Probleme oder Fragen auftauchen.  Außerdem: Lassen Sie die Geschwister eines fehlsichtigen Kindes ebenfalls untersuchen, denn nicht selten treten bei ihnen gleiche oder ähnliche Augenfehler auf. 

Nutzen Sie unsere Kindersprechstunde, wir helfen Ihnen gern!

Ambulante Operationen

Die Welt mit neuen Augen sehen 

Freiheit durch eine lasergestützte Sehkorrektur: Millionen Menschen sind diesen Weg bereits gegangen und genießen es jeden Tag aufs Neue. Beschlagene Brillengläser, Druckstellen an den Nasenwurzeln und die manchmal umständliche Nutzung von Kontaktlinsen stören sie nicht mehr im täglichen Leben. Sie öffnen morgens ihre Augen und sehen ihr Umfeld scharf und klar – ohne Brille und Kontaktlinsen. 

LASIK – Laser-in-situ-Keratomileusis 

Heute wird die Laserkorrektur der Fehlsichtigkeit fast ausschließlich nach der LASIK-Methode durchgeführt. Das Besondere: Zunächst wird mit einem automatisierten Präzisionsmesser (Mikrokeratom) ein oberflächlicher Hornhautdeckel (sog. „Flap“) erzeugt, d. h., die oberste Schicht der Hornhaut wird parallel zur Oberfläche präpariert und anschließend wie ein Buchdeckel zur Seite geklappt. Danach wird in dem darunterliegenden Gewebe, dem sog. Stroma, mit dem Laserstrahl der exakt berechnete Anteil des Gewebes abgetragen, so dass schlussendlich ein scharfes Sehen am Ende der Behandlung möglich ist. Dieser Modellierungsvorgang wird im Vorfeld individuell berechnet. Die eigentliche Laserbehandlung dauert dank eines modernen Hochgeschwindigkeitslasers nur wenige Sekunden. Anschließend wird die Hornhautlamelle wie ein durchsichtiger körpereigener Verband wieder zurückgeklappt und somit die Wundfläche verschlossen. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass aufgrund der schnellen Heilung nach der OP in der Regel beide Augen an einem Tag behandelt werden können und der Patient am Folgetag wieder am normalen Alltagsgeschehen teilnehmen kann. Die Methode ist für die Patienten schmerzfrei; gelegentlich kann ein leichtes Fremdkörpergefühl wahrgenommen werden.     

PRK – Photorefraktive Keratektomie 

Diese Methode ist quasi die „Mutter“ des LASIK-Verfahrens. Der Unterschied besteht darin, dass kein oberflächlicher Flap präpariert wird, sondern dass das Deckhäutchen der Hornhaut (sog. Epithel) zunächst schonend entfernt und im Anschluss daran die eigentliche Laserbehandlung durchgeführt wird. Die Abheilung der Wundfläche dauert in der Regel 3-4 Tage; meist wird eine therapeutische Kontaktlinse aufgesetzt, um diesen Heilungsprozess zu beschleunigen. Der Nachteil der PRK liegt darin, dass der Heilungsprozess länger dauert und etwas schmerzhafter sein kann als bei der LASIK-Operation. Zudem sind die Patienten in den ersten Tagen nach der OP vermehrt licht- und blendempfindlich. Aus diesem Grunde wird eine PRK nur in Ausnahmefällen an beiden Augen gleichzeitig durchgeführt. Der Vorteil der PRK liegt darin, dass kein Hornhautdeckel erzeugt werden muss. Sie stellt eine Alternative zur LASIK vor allem dann dar, wenn die Hornhaut sehr flach oder sehr dünn ist.     

LASEK-Verfahren 

Diese Methode ist der PRK sehr ähnlich, jedoch wird hier die oberste Hornhautschicht (Epithel) nicht komplett entfernt. Mit einer speziellen Alkohollösung wird die oberste Hornhautschicht gelöst und mit einem Spatel zur Seite geschoben. Anschließend wird das darunterliegende Gewebe mit dem Laserstrahl behandelt. Nach dem Eingriff wird das Hornhautepithel wieder glatt auf die Wundfläche gelegt und für 3-4 Tage eine Kontaktlinse aufgesetzt. Auch hier vergehen bis zur kompletten Abheilung mehrere Tage.     

Indikation / Eignung 

LASIK-Verfahren: Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien und Stabsichtigkeit (Astigmatismus) bis -3 Dioptrien  PRK und LASEK: Kurzsichtigkeit bis -6 Dioptrien, Weitsichtigkeit nicht empfohlen, Stabsichtigkeit bis -3 Dioptrien.     

Welche Möglichkeiten gibt es für höhere Fehlsichtigkeiten? 

Auch für Patienten mit höheren Brechungsfehlern gibt es heute zuverlässige Behandlungsmethoden. Mit modernen Linsenimplantationen (auch sog. phake Intraokularlinsen) kann man auch höhere Fehlsichtigkeiten exakt korrigieren, evtl. in Kombination mit einer zusätzlichen Excimer-Laserbehandlung.     

Linsenimplantate (Implantable Contact Lens, ICL) 

Bei starker Kurz- oder Weitsichtigkeit kann eine künstliche Linse zwischen die Regenbogenhaut (Iris) und die körpereigene Linse eingesetzt werden. Diese so genannte Hinterkammerlinse schwimmt auf der ursprünglichen Linse und unterstützt deren Brechkraft. Das Einsetzen der Linse erfolgt über einen kleinen Schnitt im seitlichen Bereich des Auges, der schnell verheilt.     

Linsenextraktion (Clear Lens Extraction, CLE) 

In einigen Fällen kann auch durch die Implantation einer zusätzlichen Linse die Brechkraft des Auges nicht ausreichend verbessern. Hier gibt es die Möglichkeit, die körpereigene Linse zu entfernen und eine Kunstlinse zu implantieren. Nach diesem Eingriff bleibt eine Restfehlsichtigkeit bestehen; der Verlust der Nacheinstellungsfähigkeit kann durch eine Lesebrille ausgeglichen werden.     

Verwendung Multifokaler Linsen

(Presbyopic Lens Exchange PRELEX) 

Mit zunehmendem Alter nimmt die Verformbarkeit und Naheinstellung der Linse ab (Alterssichtigkeit). Wenn neben der Alterssichtigkeit auch eine Kurz- oder Weitsichtigkeit besteht, empfiehlt sich eine Entfernung der alten Linse und die Implantation einer Multifokalen Linse. Diese Linse weist mehrere optische Zonen (Brennpunkte) auf, die eine gute Nah- und Fernsicht erlauben. Im Idealfall kann ganz auf eine Brille verzichtet werden.     

Wir beraten Sie gerne, welches Verfahren für Sie am besten ist.

Weitere Operationen

  • Kunstlinsen-Operationen
  • Intraokularlinsenchirurgie
  • Lidchirurgie
  • Kosmetische Operationen

Neue Behandlungsmethoden

  • Glaskörperinjektionen
  • Nachkontrolle mittels OCT (Oculärecohärenztomographie)

AMD-Vorsorge

Früherkennung der altersbedingten Makuladegeneration 

Was bedeutet Makuladegeneration?     

Die Makuladegeneration gehört zu den häufigsten Ursachen für einen schweren Sehverlust im Alter. Sie kann jeden treffen, dennoch können nach Umfragen nur etwa 18 Prozent aller Erwachsenen mit dem Begriff etwas anfangen.     

Bei der Umwandlung von Lichtreizen in den Sinneszellen kommt ein photochemischer Prozess in Gang, dessen Abfallprodukte vom Auge abgebaut werden müssen. Eine alterbedingte Makuladegeneration (AMD) entwickelt sich, wenn das Auge dies nicht mehr schafft und entzündliche Prozesse jene Stelle auf der Netzhaut schädigen, mit der wir am schärfsten sehen, die Makula (der gelbe Fleck). Denn in der Makula sind die lichtempfindlichen Zellen am dichtesten gelagert – je mehr von ihnen absterben, desto schlechter wird das Sehvermögen.     

Diese Degeneration in Kombination mit schadhaften Blutgefäßen führt zu einer kreisförmigen Narbe auf der Netzhaut. Erste Anzeichen für eine Makuladegeneration:
Gerade Linien verkrümmen sich oder in der Mitte des Blickfeldes erscheint plötzlich ein verschwommener Fleck. Das zentrale Gesichtsfeld geht nach und nach verloren, in den Randbereichen dagegen bleibt die Sehkraft erhalten. Der Krankheitsprozess beginnt normalerweise auf einem Auge. Im späteren Stadium ist meist auch das zweite Auge betroffen. Die Erkrankung ist nicht mit Schmerzen verbunden und wird in der Regel erst bemerkt, wenn sie bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat.     

Was die Diagnose für die Betroffenen bedeutet 

Eine vollständige Heilung der Erkrankung ist bis heute nicht möglich. Verloren gegangenes Sehvermögen kann nicht wieder hergestellt werden. In manchen Fällen ist es aber möglich, das Fortschreiten zu verlangsamen.     

Trockene oder feuchte AMD 

Man unterscheidet bei der AMD zwei unterschiedliche Erscheinungsformen. Bei der „trockenen Makuladegeneration“ tritt eine schleichende Verschlechterung des Sehvermögens auf, die oft genug einen Stillstand erfährt, so dass die Patienten mit  optischen Hilfsmitteln bis ins hohe Alter lesen können.     Bei der „feuchten Makuladegeneration“ führen Blutgefäße zu Schwellungen der Netzhaut, weil sie in diese hineinwachsen und so die feinen Sinneszellen zerstören. Heute ist es möglich, die Netzhaut mit einem modernen Laser (Argonlaser) völlig unblutig und schmerzarm zu behandeln. Die Vorgehensweise ist, vereinfacht ausgedrückt, dass der Laser mangeldurchbluteten und krankhaften Teile der Netzhaut verödet, damit die gesunden Bereiche besser versorgt werden können. Dadurch wird auch die Neubildung krankhafter Gefäße gestoppt. „Undichte Netzhautareale“ können zudem gezielt abgedichtet werden.     

Wichtig: frühzeitige Diagnose     

Eine frühzeitige Diagnose kann Ihnen helfen, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Da die trockene Form auch in die feuchte Form übergehen kann, ist eine regelmäßige Überprüfung durch den Augenarzt wichtig.     

Bei der AMD-Vorsorgeuntersuchung werden wir Ihren Augenhintergrund gezielt untersuchen, z. B. mit der Fundusfotografie. Befunde am Augenhintergrund, also im Bereich der Sehnerven, der Netzhaut und Aderhaut, lassen sich mit dieser digitalen Kamera fotografisch festhalten und dokumentieren. Außerdem gewährleisten diese Aufnahmen eine exakte Verlaufsbeobachtung.     

Häufig ist auch eine Angiografie erforderlich. Bei der Fluoreszenzangiografiewird vor der Untersuchung ein Farbstoff (Fluorescein) gespritzt. Dieses Kontrastmittel „leuchtet“ bei der Aufnahme auf, der Augenhintergrund und seine Gefäße lassen sich so optimal darstellen. Alternativ ist auch ein OCT (Oculäre Cohärenztomographie) möglich. Diese eignet sich sowohl in der Vorsorge der Makuladegeneration, als auch in der speziellen monatlichen Nachsorge nach der operativen Medikamenten -Einbringung in den Glaskörper (Luzentis, Macugen, Avastin, Ozurdex, Triamcinolon, VEGF-Eye-trap). Diese Untersuchung findet derzeit am Praxisstandort in Erlangen statt (Terminvergabe in Hirschaid).     

Um Ihren Augenhintergrund bestmöglich zu beurteilen ist es notwendig, Ihre Pupille mittels Augentropfen zu erweitern. Im Anschluss werden Sie für ein paar Stunden unscharf sehen, so dass Sie vorübergehend nicht selbst ein Fahrzeug führen dürfen. Wir bitten Sie daher, sich zuvor eine Fahrgelegenheit nach Hause zu organisieren. Selbstverständlich rufen wir Ihnen auch gerne ein Taxi.     

Die AMD-Vorsorge ist in den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten. Wir berechnen die Vorsorge daher als Selbstzahlerleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).     

Wenn Sie wegen Ihres Sehvermögens Sorgen oder Befürchtungen  haben, sprechen Sie uns bitte an. Nur eine fachärztliche Diagnose kann Sicherheit bieten.

Augen-Check

Der Mensch hat nur zwei Augen – optimale Vorsorge für jeden     

Unser wichtigstes Sinnesorgan ist das Auge, es ist unser Tor zur Welt. Etwa 80 % aller Informationen aus unserer Umgebung empfangen wir darüber und wir glauben oft auch nur das, was wir mit eigenen Augen gesehen haben. Eine Beeinträchtigung des Sehvermögens oder sogar dessen Verlust stellt somit eine erhebliche Minderung der Lebensqualität dar.     

Einige Menschen entdecken den Wert des Sehens jedoch leider erst, wenn es sich verschlechtert und sie Einschränkungen ihrer Mobilität und Aktivitäten hinnehmen müssen. Das muss nicht sein: Viele Augenerkrankungen haben eine vermeidbare Vorgeschichte. Durch gezielte Prävention, also Vorsorge, kann die Gesundheit systematisch gepflegt und bis ins hohe Alter erhalten werden.   

Im Rahmen des Augen-Checks untersuchen wir u. a.:

  • die Sehschärfe (Visus und Brillenberatung),     
  • den Augeninnendruck,     
  • den Augenvorderabschnitt,     
  • den Augenhintergrund (Fundus) und     
  • das Gesichtsfeld

mit Geräten auf dem neuesten Stand der Medizin.  Die einzelnen Untersuchungen des Checks erfassen die wichtigsten Parameter der Augen und liefern dadurch wichtige Informationen über den Gesundheitszustand Ihrer Augen. Je nach Risikoprofil des Patienten können weitere Untersuchungen hinzukommen.

Früherkennung ist der erste Schritt zum Erhalt der Sehfähigkeit!     

Für wen ist der Augen-Check sinnvoll?   

Augenvorsorge beginnt im Kindesalter 

Spätestens im 2. Lebensjahr sollten Kinder augenärztlich untersucht werden. Es gibt viele Augenerkrankungen, z. B. Schielen, die unbedingt frühzeitig behandelt werden müssen. Bei rechtzeitigem Erkennen können wir unter Umständen eine lebenslange Sehschwäche verhindern.     

Augen-Check für Autofahrer 

Autofahrer sind zur eigenen und zur Sicherheit anderer auf gutes Sehen angewiesen. Nutzen Sie deshalb den Augen-Check für Autofahrer – natürlich unterliegen wir der ärztlichen Schweigepflicht auch gegenüber Behörden und Verwaltungen.     

Bildschirmarbeit 

Bildschirmarbeit kann mit Beschwerden einhergehen. Gerade bei längerer Arbeit am Computermonitor werden die Augen schnell müde und jucken. Nutzen Sie die von Ihrem Arbeitgeber regelmäßig zu veranlassende  Untersuchung bei Bildschirmarbeitsplätzen.     

Ab 40 regelmäßig zum Augenarzt 

Irgendwann wird jeder zumindest eine Lesebrille tragen müssen. Auch wenn es „nur“ um eine Brille geht – allein durch eine augenärztliche Untersuchung oder etwa im Zuge einer Brillenglasbestimmung lassen sich Augenerkrankungen, aber auch viele andere Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck, früh erkennen.     

Die Glaukomvorsorge – Grüner Star 

Der Grüne Star (Glaukom) ist eine der gefährlichsten Augenerkrankungen und kann unbehandelt zur Erblindung führen. Falls in Ihrer Familie bereits Fälle von Grünem Star bekannt sind, ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung besonders wichtig.     

Diabetiker und Hypertoniker 

Diabetiker und Hypertoniker brauchen mindestens einmal jährlich eine Kontrolle ihres Augenhintergrundes. Wird eine Nezthauterkrankung nicht rechtzeitig erkannt, kann das Auge Schaden nehmen.  Durch die Netzhautvorsorgeuntersuchung können krankhafte Veränderungen frühzeitig entdeckt werden.     

AMD 

Die Makuladegeneration ist eine meist altersbedingte Erkrankung der Netzhaut im Bereich des Gelben Flecks (Makula). Das zentrale Gesichtsfeld geht nach und nach verloren. Da die Krankheit nicht mit Schmerzen verbunden ist, wird sie in der Regel erst bemerkt, wenn sie bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Eine Heilung ist leider bisher nicht möglich, wohl aber, das Fortschreiten zu verlangsamen, wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird.     

Vorsorge auf einen Blick 

Die Ergebnisse der Untersuchung tragen wir in Ihren persönlichen Vorsorgepass ein. Diesen Pass erhalten Sie als besondere Serviceleistung kostenlos von unserer Praxis. Anhand des Passes können Sie die Ergebnisse der Untersuchung noch einmal nachvollziehen. Zudem behalten Sie den Überblick, wann die nächste Vorsorgeuntersuchung erfolgen sollte. Und das wichtigste: Sie haben die Bestätigung, dass mit Ihren Augen alles in Ordnung ist.     

Augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen sind im Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten. Wir bieten Ihnen diese Früherkennungsmaßnahmen daher als „Individuelle Gesundheitsleistungen“ an, die wir nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat mit Ihnen abrechnen.     

Sollten Sie noch Fragen zu den Untersuchungen haben, sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Ästhetische Lidstraffung

Schon immer haben die Menschen den Augen eine ganz besondere Bedeutung beigemessen. Sie sind nicht nur die Signalpunkte im Gesicht, sondern gelten auch als „Spiegel der Seele“, der alles über einen Menschen und seine Befindlichkeiten verrät.     

Gerade die Augen reagieren äußerst sensibel auf Stress, Überanstrengung, Ermüdung und Ärger. Dies hat u. a. auch anatomische Ursachen. Die Haut um die Augen ist nämlich nur halb so dick wie die übrige Gesichtshaut, hat eine schwächere Bindegewebsstruktur und enthält weniger Talgdrüsen. Hinzu kommen natürlich individuelle erbliche Faktoren, die oft schon in jungen Jahren zur Ausbildung von Schlupflidern oder Tränensäcke führen.     

Faltige, hängende Oberlider, sog. Schlupflider, die die Augen verdecken, machen einen müden Gesichtsausdruck. Das Gesicht erscheint  nicht nur älter, es verliert auch an positiver  Ausstrahlung und Attraktivität.   

Eine Lidstraffung erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen. Nur Sie können entscheiden, ob und in welchem Alter Sie sich diesem Eingriff unterziehen wollen. Mit der Lidplastik wird die überschüssige Haut (und ggf. Fettgewebe) an Ober- und Unterlidern mit dem Skalpell oder Laser entfernt.       

Wie bereite ich mich auf die Operation vor? 

Nach der Entscheidung für eine Lidstraffung sollten Sie sich für etwa 1 Woche keine beruflichen oder privaten Termine vornehmen, um keinen unnötigen seelischen Druck in der Heilungsphase entstehen zu lassen. Ferner ist es nicht ratsam, sich in den Tagen unmittelbar nach der Operation stärkeren körperlichen Anstrengungen auszusetzen.       

Wo findet die Operation statt? 

Die Lidstraffungen werdenim Augen-OP Dr. Scmucker in Hirschaid ambulant durchgeführt, d. h., dass Sie nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen können; eine Begleitperson ist  hilfreich. Autofahren sollten Sie direkt nach der Operation auf keinen Fall selbst.       

Was für eine Narkose wird angewandt? 

In der Regel wird die Operation an den Augenlidern in örtlicher Betäubung (Unterspritzung der obersten Hautschicht) vorgenommen, so dass der Operationsbereich für den Patienten schmerzfrei und gefühllos ist. In Einzelfällen kann es vorkommen, dass Sie ein leichtes Ziehen oder Zwicken wahrnehmen. Bei Bedarf wird Ihnen bei besonderer seelischer Anspannung vor der Operation ein leichtes Beruhigungsmittel (Tablette oder als Infusion verabreicht.       

Wie läuft die Operation ab? 

Vor dem eigentlichen Eingriff zeichnet der Chirurg eine exakte Skizze auf die Haut und legt damit die Schnittführung fest, die zu einem optimalen Ergebnis führt. In der Lidmitte wird ein sichelförmiges Hautstück herausgeschnitten. Falls erforderlich, wird zusätzlich tiefer liegendes Fettgewebe entfernt. Dadurch wird das Auge besser konturiert. Da die Naht genau in den bei geöffneten Augen entstehenden Lidfalten zu liegen kommt, ist sie in der Regel bereits nach 8 Tagen kaum mehr sichtbar. Die Lider sind nach dem Eingriff deutlich glatter, der Blick wird offener und die Augen wirken strahlender. Die Tränesäcke im Unterlidbereich entstehen durch die Vorwölbung des Fettgewebes, das den Augapfel umpolstert.  Korrekturen des Unterlides werden nach der modernsten Technik durch einen Laser-Schnitt in der Bindehaut von innen durchgeführt. Eingelagertes Fettgewebe wird dann entweder mit dem Skalpell oder mit dem Laser entfernt bzw. verdampft.     

Der Eingriff dauert im Allgemeinen für beide Lider etwa eine Stunde, nach einer kurzen Überwachungsphase können Sie den OP-Bereich wieder verlassen.     

Das Auftreten von leichten Schmerzen, Schwellungen und Blutergüssen ist normal. Es dauert einige Tage bis zu einer Woche bis Sie wieder Ihrer normalen Beschäftigung nachgehen können. Während dieser Zeit sollten Sie eine Sonnenbrille tragen, um sich vorübergehend vor neugierigen Blicken zu schützen.       

Die ersten 24 Stunden nach der Operation.

  • Mit leicht erhöhtem Kopf sollten Sie möglichst im Bett oder auf dem Sofa bleiben; körperliche Anstrengungen sind zu vermeiden.     
  • Evtl. Kompressen über den Augen können Sie nach 6-8 Stunden entfernen.     
  • Sie sollten einen vorbereiteten Kühlbeutel oder Eisbrille vorsichtig auf die Kompressen legen, um einer postoperativen Schwellung entgegen zu wirken; bitte die Eisbrille nie direkt auf die Lider legen.     
  • Bitte nehmen Sie die verordneten Medikamente nach Anweisung ein.     
  • Kontaktieren Sie uns sofort, bei
    • Augenschmerzen (leichtes Brennen ist normal)
    • Sehstörungen
    • plötzlich auftretenden Schwellungen oder Blutungen

Allgemeine Tipps nach der Lidstraffung

  • Schlafen Sie in der ersten Woche nach dem Eingriff mit leicht erhöhtem Kopf, möglichst auf dem Rücken.     
  • Vermeiden Sie in der ersten Woche jegliche körperliche Belastung und strengen Sie sich in den ersten beiden Wochen nicht übermäßig an.     
  • Am Tag nach der Operation dürfen Sie baden oder duschen, schützen Sie jedoch dabei sorgfältig die Augenregion.     
  • Das Augenweiß kann teilweise rötlich verfärbt sein.     
  • Das ist eine schmerzlose Veränderung, stört die Sehfähigkeit nicht und verschwindet nach einigen Tagen wieder.     
  • Nach der Lidstraffung fühlen sich die Lider ein wenig gespannt an - haben Sie Geduld, auch diese Veränderung geht nach wenigen Tagen vorbei.

Die Kostenfrage 

Eine Lidstraffung ist eine klassische Operation zur Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes und wird nicht von der Krankenkasse getragen. Die Abrechnung muss deshalb  nach der privatärztlichen GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) erfolgen. 

Grüner Star

Diagnose Grüner Star – was bedeutet das? 

Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Erkrankung der Augen, deren Häufigkeit auf über 5% im höheren Alter steigt. Das Glaukom ist die häufigste Erblindungsursache in der westlichen Welt. Rund drei Millionen Menschen sind in Deutschland davon betroffen.     

Der Begriff Grüner Star fasst eine Reihe von Erkrankungen des Auges zusammen, denen gemeinsam ist, dass sie den Sehnerv durch einen erhöhten Augeninnendruck schädigen.     

Wird die Krankheit nicht behandelt, steht an ihrem Ende die vollständige Erblindung. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind für die erfolgreiche Behandlung von sehr großer Bedeutung, weil die Erkrankung – je nach der Glaukomart – in frühem Stadium vom Betroffenen nicht bemerkt wird.  Das hängt mit der Funktionsweise des Auges zusammen, die wir Ihnen hier näher erläutern möchten.       

Das Auge und seine Funktion 

Unser Sehvermögen ist ein Prozess. Das im Auge eintreffende Licht löst in unserem Gehirn Nervenimpulse aus – die Folge sind, vereinfacht gesagt, Wahrnehmung von Bewegung, Form und Farbe, Größe des Gegenstandes, seine Einordnung in den Raum.  Der Vorgang im Auge: Das Licht wird durch die Hornhaut gebrochen und durch die Linse gebündelt. Die Linse passt ihre Krümmung der Entfernung des Objektes an und lenkt das Bild so genau auf die Netzhaut. Die Netzhaut ist eine Schicht hochempfindlicher Zellen am Augenhintergrund. Die hier entstehenden Nervenimpulse werden über den Sehnerv zum Gehirn geleitet.  Das Auge ist mit einer feinen Aderhaut überzogen, die es mit Blut versorgt. Das Auge wird von Kammerwasser durchflossen, das für die feste Form des Auges sorgt und für die Nahrungsversorgung von Linse und Hornhaut zuständig ist.       

Das sensible Gleichgewicht ist gestört – was beim Glaukom passiert 

Die bekannteste Erkrankung bei den Glaukomarten ist das Weitwinkelglaukom. Dabei bleibt der Winkel, der zwischen Iris und Hornhaut liegt und durch den das Kammerwasser abfließt, offen. Dennoch fließt das Kammerwasser nicht ausreichend durch den Schlemmkanal ab. Die Ursachen dafür konnten bis heute noch nicht herausgefunden werden.  Weil sich die Flüssigkeit im Auge staut, entsteht ein Druck im Auge (intraokulärer Druck). Normalerweise liegt dieser Druck bei Werten zwischen 12-21 mmHg. Staut sich das Kammerwasser, liegen die Werte darüber. Dieser hohe Druck schädigt die empfindlichen Nervenzellen in der Netzhaut und führt schließlich dazu, dass sie mit den Nervenfasern absterben.     

Der Betroffene entwickelt zunächst einen Tunnelblick, nach und nach geht das gesamte Sehvermögen verloren. Ist nur ein Auge betroffen, wird das andere den Sehverlust zunächst ausgleichen – wodurch die Erkrankung noch später bemerkt wird.     

Das Tückische beim Grünen Star ist, dass bei manchen seiner Erscheinungsformen der Augeninnendruck zeitweilig normal bleibt. Die Symptome werden im Frühstadium erst bemerkt, wenn bereits eine Schädigung vorliegt.     

Die Schädigung der Netzhaut kann nur vermieden werden, wenn die Erkrankung so früh wie möglich entdeckt wird.     

Zu den Vorsorgemaßnahmen gehören: 

  • Sehtests     
  • Messung des Augeninnendrucks (Tonometrie)     
  • Bestimmung des Gesichtsfeldes     
  • Untersuchung des Augenhintergrundes

Die übliche Glaukom-Vorsorge umfasst die Beurteilung des Sehnerven mit dem Spaltlampenmikroskop und die Messung des Augeninnendrucks.       

Bei Verdacht auf ein Glaukom wird eine weiterführende Diagnostik eingeleitet:

  • in der Praxis können mit einer Gesichtsfelduntersuchung Schäden des Sehnerven aufgedeckt werden, wenn 30 bis 50% der Fasern zugrunde gegangen sind     
  • zur genaueren und früheren Feststellung von Schäden ist die Praxis dem regionalen Augendiagnostikcentrum in Nürnberg angeschlossen, wo kostengünstig Untersuchungen nach dem neuesten Standard durchgeführt werden.

Weitere Glaukomdiagnostik:

  • das HRT (Analyse der Form des Sehnervenkopfes mittels Laser-Scanning-Tomographie)     
  • das GDx (Analyse der Nervenfaserschicht mittels Polarimetrie): Dadurch wird direkt das Gewebe analysiert, welches bei Glaukomerkrankung geschädigt wird     
  • das FDT (Untersuchung des Gesichtsfeldes im 30°-Bereich, bei der mittels Frequenzverdopplungsperimetrie durch ein flackerndes Lichtgitter festgestellt wird, ob ein Reiz wahrgenommen wird)     
  • die optische Pachymetrie ( durch lässt sich Ihr persönlicher Korrekturfaktor genau ermitteln, der für die genaue Messung des Augeninnendrucks notwendig ist)

Wem ist eine Glaukomvorsorge zu empfehlen? 

Grundsätzlich kann jeder am Grünen Star erkranken. Zu den besonderen Risikofaktoren zählen:     

  • Mit zunehmenden Alter (ab 40) steigt die Häufigkeit     
  • Die Veranlagung für ein Glaukom ist vererblich     
  • Kurzsichtigkeit oder Vorerkrankungen wie Diabetes       

Das Glaukom ist bis heute leider nicht heilbar. Es gibt aber einige Maßnahmen, die zu einer deutlichen Verbesserung führen bzw. den Verlauf verlangsamen können:     

  • Laseroperation – um den Abfluss des Kammerwassers zu verbessern     
  • Medikamente – um auf den Augendruck Einfluss zu nehmen     
  • Operation am Hornhautrand, um den überhöhten Augendruck durch Schaffung eines Ventils zu regulieren     

Wir sind immer für Sie und Ihre Fragen da!

Katarakt

Liebe Patientin, lieber Patient, 

bei Ihnen wurde der Graue Star (Katarakt) diagnostiziert. Dies ist eine Erkrankung, die meistens erst nach dem 60. Lebensjahr auftritt. Sie ist der häufigste Grund für schlechtes Sehen im Alter. Der Graue Star kann mit den heutigen medizinischen Methoden schnell und effektiv behandelt werden. Anhand eines operativen Eingriffs wird Ihre alte getrübte Linse gegen eine Kunstlinse ausgetauscht. Vorher werden Ihre Augen genau vermessen und anhand dieser Daten die neue Linse angepasst.       

Katarakt, was ist das? 

Die Linse im Auge hat die gleiche Funktion wie die Linse in einem Fotoapparat. Sie erzeugt ein scharfes Bild auf der Netzhaut. Wenn die Linse sich eintrübt, wird das Bild unscharf, verschwommen. Man sieht wie durch einen leichten Schleier, der mit der Zeit immer dichter wird. Daher kommt auch der Name, Katarakt heißt auf griechisch „Wasserfall“.  Im Laufe der Erkrankung nimmt die Blendungsempfindlichkeit zu, die Farbe der Pupille wird heller und verändert sich von schwarz nach grau, gelblich oder weiß. Ohne Behandlung schreitet der Graue Star bis hin zur völligen Erblindung fort.       

Vor der Operation steht die Vermessung des Auges 

Durch einen wenig belastenden operativen Eingriff lässt sich das Sehvermögen wesentlich verbessern. Die getrübte Linse wird hierbei gegen eine neue klare Kunstlinse ausgetauscht. Zur Anpassung der neuen Linse ist vor der Operation eine genaue Vermessung des Augapfels wichtig. Diese Vermessung wird einige Tage vor dem operativen Eingriff vorgenommen.  Mit dem IOL-Master werden der Augapfel und bestimmte Abschnitte des Auges (z. B. Hornhautradius und Vorderkammertiefe) exakt vermessen. Die Vermessung des Augapfels erfolgt berührungsfrei und verläuft daher schmerzlos.  Anhand dieser Werte wird die Stärke der für Sie idealen Kunstlinse berechnet. Dies schafft eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Sie nach der Operation auch ohne Brille möglichst gut sehen bzw. nur eine schwache Brille benötigen.  Diese Vermessung mit modernster Technik ist eine so genannte IGeL-Leistung. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten dafür leider nicht. Das Honorar für diese privatärztliche Leistung klären wir selbstverständlich vorher mit Ihnen ab.       

Die Katarakt-Operation 

Der schmerzlose Eingriff zählt zu den häufigsten Operationen überhaupt: In Deutschland werden rund 300.000 Patienten jährlich operiert.  Wir führen unsere Katarakt-Operationen ambulant durch. Ambulant heißt, dass Sie nach dem chirurgischen Eingriff sofort nach Hause gehen können. Lediglich zur Nachkontrolle müssen Sie wieder in die Praxis kommen.  Wir operieren immer nur ein Auge. Sobald Sie mit diesem Auge wieder gut sehen können, wird das zweite Auge operiert.       

Nach der Katarakt-Operation 

Nach der Operation sollten Sie ihrem Auge etwas Ruhe gönnen. Das heißt vor allem, nicht am Auge reiben oder drücken.  In aller Regel bemerken Sie schon am Tag nach der Augenoperation eine wesentliche Verbesserung Ihres Sehvermögens. Ihre endgültige Sehschärfe erlangen Sie, wenn die Reizerscheinungen am Auge vollständig abgeklungen sind. Gegebenenfalls ist noch eine leichte Brillen-Korrektur für die Ferne notwendig.     

Gutes Sehen ist Lebensqualität. Sprechen Sie uns an!

Kontaktlinsen

Träumen Sie von einem Leben ohne Brille? 

Dann sind Kontaktlinsen vielleicht für Sie die richtige Wahl. Besonders jüngere Menschen und Frauen tragen gern die unsichtbaren Sehhilfen zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit. Interessant sind Kontaktlinsen aber grundsätzlich ohne Alterseinschränkung für jedermann. Nutzen Sie hierzu unsere kompetente augenärztliche Beratung.     

Kontaktlinsen sind mehr als eine Alternative zur Brille.     

  • Kontaktlinsen bieten eine klare Rundumsicht, das Blickfeld wird nicht eingeengt.     
  • Kontaktlinsen stören und beschlagen nicht, sie sind unsichtbar und verändern das Gesicht nicht.     
  • Manche Augenveränderung kann nur mit Kontaktlinsen optimal korrigiert werden.     
  • Patienten mit Sehfehlern können manche Berufe, Sportarten und Freizeitaktivitäten nur mit Kontaktlinsen ausüben.   

Kontaktlinsen ja, aber... 

Das menschliche Auge ist ein empfindliches Sinnesorgan. Geschützt wird es durch die Hornhaut und einen Tränenfilm, der das Auge geschmeidig hält und gleichzeitig Bakterien abwehrt. Die Kontaktlinsen schwimmen als kleine Kunststoffschalen in der Tränenflüssigkeit vor dem Auge. Sie sind damit in ein kompliziertes und empfindliches Gleichgewicht eingebettet. 

Da die Tränenflüssigkeit normalerweise frei von Fremdkörpern ist, können die Kontaktlinsen die natürliche Balance des Auges beeinflussen. Nur eine ideal angepasste Linse kann zu einem Teil dieses hochsensiblen Systems werden.   

Anpassung, Einweisung und regelmäßige Kontrolle 

Wer sich für Kontaktlinsen entscheidet, sollte unbedingt ärztlichen Rat einholen. Ohne vorherige ärztliche Untersuchung kann das Tragen von Kontaktlinsen zu irreparablen Augenschäden führen. 

Wir besprechen nach der Erstuntersuchung mit Ihnen, welche Kontaktlinsenart für Sie persönlich am besten geeignet ist. 

Wir weisen Sie in die richtige Handhabung, in das Einsetzen und Herausnehmen sowie in die notwendige Pflege und Hygiene ein. 

Sie erhalten von uns Hinweise über die Eingewöhnung und Tragedauer. Selten treten Probleme auf – aber auch dann sind wir für Sie da. 

Haben Sie schon Kontaktlinsen, dann sollten Sie sie 48 Stunden vor einer Anpassung oder vor einer anderen Augenglasbestimmung nicht mehr tragen. Nur so können etwaige Schwellungen der Hornhaut und die daraus resultierenden Messfehler ausgeschlossen werden.     

Hart oder weich? 

Bei der augenärztlichen Untersuchung und Beratung wird auf die Harmonie zwischen Kontaktlinse und Auge geachtet, um die geeignete Linsenart gemeinsam mit dem Patienten auszuwählen. 

Man unterscheidet generell zwischen zwei verschiedenen Arten von Kontaktlinsen: 

Vor allem bei den flüssigkeitshaltigen („weichen“) Linsen gibt es eine große Vielfalt mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Sie sind in der Regel von Beginn an angenehm zu tragen und brauchen nur geringe Eingewöhnung. 

Längerfristig sind in vielen Fällen die formstabilen („harten“) Linsen vorzuziehen. Unregelmäßigkeiten der Hornhaut und komplizierte Brechungsfehler lassen sich so besser ausgleichen – sie brauchen jedoch eine etwas längere Eingewöhnungszeit. 

Die individuelle Betreuung und Auswahl der Kontaktlinsen sind für gutes Sehen und richtiges, gesundes Tragen notwendig. Das gilt für alle Linsenarten! Wir warnen deshalb bei einem so sensiblen medizinischen Produkt vor unseriösen Lockangeboten und empfehlen die Anpassung und regelmäßige Kontrolle durch den Augenarzt. 

Jeder Mensch hat nur zwei Augen. Verlassen Sie sich auf den Rat von Fachleuten und sprechen Sie uns an!

Lidchirurgie

Für ein Frisches und jugendliches Aussehen 

Die Augenregion prägt wesentlich das Aussehen und das äußere Erscheinungsbild des Menschen. Wer uns mit großen, wachen Augen anschaut, dem gegenüber sind wir meist positiv gestimmt. Der Lidbereich gehört als Teil des Gesichts dazu. Bei jedem Blickkontakt mit anderen Menschen fällt zuerst diese Region auf.     

Klare Augen ohne störende Falten vermitteln Freundlichkeit, Frische und Aufmerksamkeit. 

Ein Gesicht mit Tränensäcken und schweren, faltigen Lidern wirkt müde, verbraucht und erschlafft. Selbst Menschen mit gesunder Lebensweise können dieses Aussehen haben – oft vererbt von Generation zu Generation.       

Wie kommt es zu diesem Aussehen? 

Im Laufe eines Menschenlebens verliert die Lidhaut ihre Elastizität. Schlupflider im Bereich des Oberlids und Tränensäcke im Unterlidbereich sowie Faltenbildung können die Folge sein.     

Solche Veränderungen stören die Klarheit und den Blick der Augen, der Gesichtsausdruck erscheint müde, abgespannt, traurig und vor allem auch älter. In extremen Fällen werden durch die herabhängende Haut sogar das Gesichtsfeld und damit das Sehvermögen eingeschränkt.     

Da überwiegend die tieferen Gewebezonen betroffen sind, kann eine kosmetische, oberflächliche Pflege deshalb in der Regel keine Hilfe bringen. Diese Präparate können nicht tief genug in die Haut eindringen. Trotzdem: Man ist der Alterung der Augenregion nicht hilflos ausgeliefert!           

Es gibt eine Lösung! 

Als Augenärzte kennen wir die Zusammenhänge zwischen Lid und Auge. Nicht nur das „Innere“, auch der Gesichtsbereich um das Auge herum gehört zu unserem Kompetenzbereich. Wir beraten Sie gerne bezüglich einer Veränderung und Korrektur der Augenlider.     

Eine Augenlid-Korrektur kann die beschriebenen Probleme beheben. Störende Tränensäcke und Schlupflieder lassen sich entfernen. Dies sind Standard-Eingriffe der operativen Augenheilkunde. Dabei werden überschüssiges Fett und Falten bildende Haut, die über das obere Augenlid hängt, entfernt und die Haut dadurch gestrafft. Die verschwollene obere Augenlidpartie sowie übermäßige Haut an den Tränensäcken und dunkle Kreise unter den Augen können ebenfalls korrigiert werden.     

Folgende Korrekturen führen wir ambulant durch:     

  • Dermatochalasis (Schlupflid)     
  • Fibrom (Warze)     
  • Xanthelasma (Fettablagerung an den Lidern)     
  • Chalazion (Hagelkorn)     
  • Einwärts und auswärts gedrehtes Unterlid (Entropium/Ektropium)     
  • und andere lidchirurgische Eingriffe     

Auch diese Veränderungen im Lidbereich können störend auf das Sehen sowie das Aussehen wirken. Abhilfe schaffen kleine chirurgische Eingriffe.     

Die kleine Augenlidchirurgie wird mit örtlicher Betäubung durchgeführt. Durch solch einen kleinen fachgerechten Eingriff ist es möglich, natürliche Schönheit und Attraktivität des Augenbereiches zurückzugewinnen. Das Aussehen wirkt nicht mehr müde und traurig, sondern frisch und gesund.       

Beispiel für den Ablauf einer Lidkorrektur 

Zunächst erfolgt eine Untersuchung und individuelle Beratung sowie eine Aufklärung zur Operation. Diese erfolgt in örtlicher Betäubung unter ständiger Überwachung durch Ihren Arzt.  Nach dem Eingriff treten keine Schmerzen auf. Lidschwellungen und/oder Blutergüsse entstehen gelegentlich, bilden sich nach einigen Tagen jedoch zurück.  Am Tag nach der Operation kommen Sie zur Kontrolle in unsere Praxis. Von da an ist ein Augenverband nicht mehr erforderlich, die Fäden werden nach sieben Tagen gezogen.  Das endgültige Ergebnis ist nach etwa 6 Wochen erreicht.     

Eine Augenlid-Korrektur ist mehr als nur Kosmetik! Ein natürlicher, klarer Blick aus strahlenden Augen lässt Sie um viele Jahre jünger aussehen und offen in die Welt blicken!     

Kosmetische Eingriffe werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet. In diesen Fällen berechnen wir das Honorar nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und stellen es Ihnen privat in Rechnung.     

Für weitere, individuelle Informationen sowie für die Planung und Durchführung einer Lid-Korrektur stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Bitte sprechen Sie uns an!

Schlaganfallprophylaxe

Schlaganfall: Das schleichende Risiko     

In Deutschland erleiden jedes Jahr rund eine Viertelmillion Menschen einen Schlaganfall, viele von ihnen schon in jungen Jahren. Forscher sind sich einig, dass mindestens die Hälfte der Fälle durch eine frühzeitige Erkennung verhindert werden könnten. Aber leider treten oft im Vorfeld keine Vorzeichen auf, die auf einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hindeuten. Die Krankheit kommt „aus heiterem Himmel“.     

Augen – Fenster zum Körper 

Die Augen eignen sich hervorragend, um Durchblutungsstörungen und den Grad ihrer Veränderung festzustellen. Sie bilden sozusagen ein Fenster zum Körper. Denn die Gefäße des Augenhintergrundes zeigen den Gefäßzustand des gesamten Körpers und ermöglichen Rückschlüsse auf die Situation im Gehirn und im Herzen. Mit einer modernen Untersuchung können wir sogar Veränderungen in den kleinsten Netzhautgefäßen erkennen.     

Vorteil der Schlaganfallprophylaxe 

Viel genauer als mittels einer Blutuntersuchung oder einer Blutdruckmessung kann Ihr Risiko für die gefährliche Arterienverengung durch eine Untersuchung des Augenhintergrundes ermittelt werden. Wenn schmale Äderchen mit schwachen Scheidewänden zu sehen sind, kann das auf ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt hindeuten.       

Warum eine Frühdiagnostik so wichtig für Ihre Gesundheit ist 

Mit der Feststellung Ihres persönlichen Schlaganfallrisikos sichern Sie Ihre Gesundheit und tragen damit maßgeblich zur Erhaltung Ihrer Lebensqualität bei.  Empfehlenswert ist die Präventionsuntersuchung insbesondere für Menschen ab 40 Jahren in zweijährigem Abstand, denn immer öfter sind auch junge Menschen betroffen (ca. 3–4 Prozent der Schlaganfallpatienten sind heute zwischen 30 und 45 Jahre alt).     

Beugen Sie vor     

Für einen Schlaganfall ist vor allem ein zu hoher Blutdruck verantwortlich. Zu den bekannten Risikofaktoren gehören:     

  • Rauchen     
  • Alkoholkonsum     
  • zu kalorien- und fettreiches Essen     
  • Bewegungsmangel     
  • Diabetes     

Wir empfehlen die Schlaganfallprophylaxe generell ab dem 50. Lebensjahr. Treffen die genannten Risikofaktoren auf Sie zu, sollten Sie sich auch schon früher zu einer solchen Untersuchung entschließen. Insbesondere, wenn in ihrem familiären Umfeld bereits Schlaganfälle aufgetreten sind oder Sie unter Symptomen wie:     

  • Schwindel     
  • Kopfschmerzen     
  • zeitweiligen Sehstörungen     

leiden. Wenn Ihr Augenhintergrund ein Risiko vermuten lässt, können Sie rechtzeitig für eine verbesserte Blutdruckeinstellung sorgen und eine Schädigung des Gehirns oder des Herzens rechtzeitig verhindern.     

Diese Untersuchungsleistung bieten wir im Rahmen der privaten Vorsorge an. Bitte sprechen Sie uns an.

Trockene Augen

Neue Behandlungsmethode bei trockenen Augen 

Wir nutzen eine neue Behandlungsmethode bei trockenen Augen.  Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website von Tearscience: 

www.tearscience.com/en/

Dr. med. A. Schmucker

Dr. med. Achmed Schmucker
Facharzt für Augenheilkunde, Augenchriurgie

Spezialgebiet:

  • Operation des Grauen Stars (Kataraktoperation)
  • refraktive Linsenchirurgie
  • kosmetische Operationen
  • kosmetische Lasereingriffe
  • Kontaktlinsenanpassung (Multifokallinsen für Ferne und Nähe)
  • Spezialoptiken, z. B. Schießbrille, Bildschirmarbeitsplatzbrille
  • Verkehrsgutachten, Fliegergutachten, Sportbootgutachten

Praxisgemeinschaft

Dr. med. Dagmar Schmucker
Fachärztin für Arbeitsmedizin

Dr. med. Elisabeth Metschnabl
Fachärztin für Allgemeinmedizin

Praxisteam

Tanja Linsner

leitende Medizinische Fachangestellte, Abrechnung, Controlling

Vanessa Kohlmann

Medizinische Fachangestellte, Leitung OP

Selina Ziller

Medizinische Fachangestellte; QM-Beauftragte

Denise Borrmann

Medizinische Fachangestellte; Datenschutzbeauftragte, Kontaktlinsen

Charlotte Biemann

Orthoptistin 

Monika Jokic

Raumpflegerin

Kooperationen

Aktuelles

Neue Behandlungsmethode bei trockenen Augen

Wir nutzen eine neue Behandlungsmethode bei trockenen Augen.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website von Tearscience:

http://www.tearscience.com/en/

Für Patienten: Vorträge und Infoveranstaltungen 2018

08.11.2018 - Das trockene Auge. Die Ursachen können vielfältig sein!

Neue Ansätze in Diagnostik und Therapie  

Referent: Dr. med. A. Schmucker

06.12.2018 - Moderne Faltenbehandlung „Botox – Hyaluronfiller – Laser“

Referent: Dr. med. A. Schmucker

Kontakt

Parkmöglichkeiten

Direkt vor der Praxis befindet sich ein großer Parkplatz mit genügend Parkplätzen.

Barrierefreiheit

Unsere Praxis ist barrierefrei für Rollstuhlfahrer eingerichtet. Im Gebäude ist außerdem ein Fahrstuhl vorhanden.

Impressum/Datenschutz

Map